Über Überfüllung und Einkaufs-Chaos wie beim Vintage-Sale von Weekday

Mir graust es schon, wenn ich an den 17. November denke: denn dann werde ich mit bestimmt mehreren hundert Anderen mich um die neue Kollektion von Versace und H&M reißen. Jede hat einen Favoriten und jede möchte natürlich ihr begehrtes und limitiertes Stück ergattern.

Erfahrungen mit solch besonderen Verkaufsaktionen konnte H&M in den vergangenen Jahren schon machen. Bei den Kollektionen in Zusammenarbeit mit Lanvin zum Beispiel wurden Armbändchen unter den Shoppingwilligen verteilt und nur eine Hand voll wurden in den abgegrenzten Bereich hineingelassen. Das verhinderte panische Anstürme und die Stimmung wurde unter Kontrolle gehalten.

Am Wochenende bestürzte mich wieder die Nachricht, dass eine eigentlich tolle Verkaufsaktion in einem Chaos endete. Die Modemarke Weekday rief letzten verkaufsoffenen Sonntag zu einer Vintage-Sale-Aktion in Berlin ein. Statt um die 100,- Euro sollten es dann einzelne Kleidungsstücke für um die acht Euro geben. Über Facebook verbreitete sich in Windeseile die Nachricht und so kamen mehr Kauflustige als ursprünglich erwartet. Weekday hat diese Situation offenbar vollkommen unterschätzt und lies auch noch alle Menschen gleichzeitig in den Laden. Vor dem Geschäft bildete sich eine riesige Menschentraube, alle wollten hinein und ein Schnäppchen machen. Die, die drinnen waren kamen nicht mehr raus, was jedoch nicht möglich war, denn immer mehr Menschen drängten sich in den Laden. Mädchen fingen vor Panik an zu weinen und das Geschäft wurde komplett verwüstet. Kurz bevor jedoch richtig Panik unter der Menschenmasse ausbrach, kam die Polizei und räumte den Laden.

Weekday hat sich für die schlecht organisierte Situation inzwischen entschuldigt. Der Laden ist wieder aufgeräumt und in Zukunft möchte man auf solche besonderen Verkaufsaktionen besser vorbereitet sein.

Zum Glück war ich am Sonntag verhindert, sonst wäre ich wahrscheinlich auch zu dieser Verkaufsaktion von Weekday gegangen. So schaue ich lieber mal in Ruhe unter der Woche im Laden vorbei. Ich mag es eh nicht, wenn die Einkaufsläden so überfüllt sind. Am liebsten gehe in Vormittags unter der Woche shoppen. Da kann man dann auch in Ruhe und gemütlich sich die Kleidungsstücke anschauen und anprobieren. Auch sind zu diesem Zeitpunkt keine langen Warteschlangen an den Umkleidekabinen.

Ich bin schon sehr gespannt, wie organisiert es bei H&M dann im November ablaufen wird. Shopping soll doch schließlich auch Spaß machen und in einer schönen Erinnerung bleiben!

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