Swarovski Kristallwelten Impressionen

Schon lange war es ein Wunsch von mir, einmal nach Tirol in die Gemeinde Wattens zu fahren, um dort die Swarovski Kristallwelten zu besuchen. Dort, wo der österreichische Glasschleifer Daniel Swarovski im Jahr 1895 sein Unternehmen für die funkelnden Schönheiten gründete, werden seit 1995 Kristalle „zum ganzheitlichen Erlebnis“. Die Swarovski Kristallwelten versprechen glanzvolle Überraschungseffekte für Groß und Klein und versetzen die Besucher*innen in Staunen. Ich war begeistert und möchte euch ein paar Impressionen von meinem Besuch zeigen.

Da die Kristallwelten zur Winterzeit eine ganz besondere Atmosphäre haben, planten wir unseren Besuch kurz vor dem Jahreswechsel so, dass wir von Innsbruck aus die Welt der Kristalle ansteuern konnten. Wir besuchten die Welt unter der Woche und fuhren erst in den späten Abendstunden hin, wo es aber auch ziemlich kalt war. Das Gute daran war jedoch, dass im Museum und im Außengelände sehr wenig Besucher*innen unterwegs waren. Ich fand das super, denn so konnten mein Mann und ich die Kristalle, die Geschichte und Atmosphäre fast alleine genießen.

Die gesamten Ausstellungsräume sind Wunderkammern nachempfunden. In den Wunderkammern lassen sich funkelnde Schmuckstücke bestaunen, etwas zu den Kristallen erfahren und/oder etwas über die Geschichte von Swarovski lernen. Hier taucht man voll und ganz in die Welt der Kristalle ein und mit dem Audioguide kann man auch die spannenden Informationen auditiv erfahren.

Bild oben: In der Blauen Halle ruht der größte handgeschliffene Kristall der Welt: der Centenar, der umgerechnet ca. 62 Kilogramm wiegt.

Der Kristalldom besteht aus 595 Spiegeln, die aus zusammengesetzten Dreiecken eine Kuppel ergeben. Hier ist das Zusammenspiel von Kristallen und Licht so schön, dass in dem Dom sogar geheiratet werden kann.

Bild oben: Der weiße Kristallbaum wurde von Alexander McQueen und Tord Boontje designt.

Im Außenbereich gibt es einen gigantischen Spielturm zu entdecken. Da er auch etwas für Erwachsene ist, kletterten wir von Spieletage zu Spieletage. Es war ein sehr spaßiges Erlebnis, bei dem auch Kondition gefordert wurde.

Besonders schön und faszinierend fand ich die interaktive Licht- und Klanginstallation im Garten. Die hängende Kristallwolke von Andy Cao und Xavier Perrot war der absolute Höhepunkt der Ausstellung. Die Installation, die 1.400 Quadratmeter groß ist, besteht aus 800.000 mit der Hand gesetzten Kristallsteinen.

Das abgefahrenste, originellste und schönste Karussell steht im Garten der Kristallwelten. Es entstand in Zusammenarbeit von Swarovski mit dem spanischen Designer Jaime Hayon, der das magische Fahrgeschäft mit 15 Millionen Kristalle besetzte. Es sieht aus, als seien die Figuren einem verrückten Traum entsprungen und da wir fast alleine waren, fuhren wir gleich ein paar Runden mehr mit den fantasievollen Figuren.

Am Ende unseres Besuches in den Swarovski Kristallwelten besuchten wir noch das Restaurant Daniels Kristallwelten, wo wir aus der hauseigenen Patisserie einen sehr leckeren Käsekuchen gegessen haben.

Auch wenn ich noch Unmengen an Bildern habe, so möchte ich nicht zu viel aus dem Museum, dem Garten und den weiteren, funkelnden Glanzstücken zeigen, die ich gesehen habe und super schön fand. Natürlich gibt es auch einen riesigen Store auf dem Gelände, wo man die neuesten Schmuckstücke erwerben kann. Wer wie ich die Marke Swarovski toll findet und sich an funkelnden Schmuckstücken erfreut, für den ist die Kristallwelt von Daniel Swarovski gewiss einen Besuch Wert. Ich jedenfalls war begeistert.

Habt ihr die Kristallwelten auch schon einmal besucht? Wenn ja, wie fandet ihr es?

1 Kommentar

  1. Schöne Inpressionen liebe Marie, leider war ich noch nie dort, würde mir aber gefallen:) Und ein bischen Glitzer macht die Welt doch schöner:) Oder natürlich viel Glitzer 😀

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