Muddy Angel Run 2026 Berlin – Wieder im Schlamm, wieder mit ganz viel Spaß

Manche Erlebnisse sind so schön, dass man sie einfach immer wiederholen muss. Nachdem ich im vergangenen Jahr zum zweiten Mal beim Muddy Angel Run in Berlin an den Start gegangen bin, war für meine Freundin und mich schnell klar: Wenn es zeitlich passt, sind wir auch dieses Jahr wieder dabei.

Also hieß es am vergangenen Wochenende erneut: „Laufhose“ an, alte Schuhe geschnürt und auf zur Trabrennbahn Karlshorst. Anders als im letzten nahmen wir zu viert an dem Rennen teil. Mit jeder Menge Schlamm, lustigen Hindernissen, tolle Frauen und ganz viel gute Laune. Die Vorfreude war riesig.

Schon auf dem Veranstaltungsgelände herrschte eine unglaublich positive Stimmung. Überall sah man lachende Gesichter, kreative Outfits und Freundinnen, Mütter, Schwestern oder Kolleginnen, die gemeinsam an den Start gingen. Genau das macht den Muddy Angel Run für mich so besonders: Es geht nicht darum, Bestzeiten aufzustellen, sondern gemeinsam Spaß zu haben und gleichzeitig etwas Gutes zu tun.

Als der Startschuss fiel, ging es auch für uns endlich los. Schon nach den ersten Hindernissen war klar: Sauber bleiben würde heute niemand. Wir robbten durch den Schlamm, kämpften uns über Kletterhindernisse, wateten durch eiskaltes Wasser und rutschten immer wieder lachend durch den Matsch. Es gab Momente, in denen wir vor Lachen kaum noch weiterlaufen konnten. Und genau deshalb liebe ich solche Events.

Besonders schön fand ich wieder den Zusammenhalt unter den Teilnehmerinnen. Egal, ob man sich kannte oder nicht, überall wurde geholfen, angefeuert und gemeinsam gelacht. Wenn jemand an einem Hindernis Unterstützung brauchte, waren sofort mehrere Hände da. Diese gegenseitige Motivation macht den Muddy Angel Run jedes Jahr zu etwas ganz Besonderem.

Die Strecke führte erneut über rund fünf Kilometer und bot insgesamt 15 abwechslungsreiche Hindernisse. Das Beste daran: Es gibt keine Zeitmessung. Jeder kann sein eigenes Tempo wählen. Ob laufend, joggend oder walkend. So steht wirklich der Spaß im Vordergrund und niemand muss sich unter Druck setzen.

Neben dem sportlichen Erlebnis begeistert mich vor allem der Gedanke hinter der Veranstaltung. Mit jeder Teilnahme wird die Arbeit von Brustkrebs Deutschland e. V. unterstützt. Es ist schön zu wissen, dass man nicht nur einen unvergesslichen Tag erlebt, sondern gleichzeitig einen Beitrag für einen wichtigen Zweck leistet.

Am Ende des Tages waren wir einfach glücklich. Die Kleidung war komplett verschlammt und die Dusche zu Hause war vermutlich die zweitschönste des Tages. Aber genau dieses Gefühl, gemeinsam etwas erlebt zu haben, macht den Muddy Angel Run so besonders. Man fährt müde nach Hause, aber mit einem riesigen Lächeln im Gesicht.

Und eins ist sicher: Auch nach meiner dritten Teilnahme kann ich sagen, dass sich der Muddy Angel Run absolut lohnt. Ob ich nächstes Jahr wieder dabei bin? Die Chancen stehen ziemlich gut. Schließlich kann man von Schlamm, Spaß und guter Laune eigentlich nie genug bekommen.

Seid ihr schon einmal bei einem Schlammlauf gestartet oder könntet ihr euch vorstellen, beim Muddy Angel Run mitzulaufen? Erzählt mir gern von euren Erfahrungen in den Kommentaren!

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