Ein Tusch auf 100 Jahre Mascara!

Mascara Lash Queen Mascara Fatal Blacks von Helena Rubinstein

Bild: Douglas

Es begann mit einer schönen Geschichte zwischen zwei Geschwistern: Der Chemiker T. L. Williams erfand eine Mixtur aus Kohlenstaub und Vaseline um seine ältere Schwester Mabel für ihren Angebeteten unwiderstehlich zu machen. Dies spielte sich im Jahr 1913 ab und natürlich hatte die neue Mixtur, die Mabel bei dem Rendezvous auf Ihren Wimpern trug, Erfolg.

So wurde die erste Mascara, oder auch Wimperntusche erfunden. Und weil sein Produkt so erfolgreich war, gründete T. L. Williams die Firma Maybelline (das Wort ist eine Zusammensetzung aus dem Namen seiner Schwester und der Tuschezutat Vaseline), welche immer noch eine führende Kosmetikfirma in der USA ist.

Doch bis zu unserer heutigen Mascara (italienischer Wortstamm maschera= Maske) mit der Bürste zum einfachen Auftragen vergehen allerdings noch Jahrzehnte. Die Wimperntusche war zunächst nur in Blockform erhältlich. Bis 1957 musste man die Tusche mit einem angefeuchteten Mini-Bürstchen von dem Block abtragen und dann auftragen.

Helena Rubinstein war es, die 1957 die erste gebrauchsfertige, zähflüssige Wimperntusche in der Tube mit integrierter Bürste erfand, die sich ohne Vorbereitung auftragen ließ.

Im Laufe der Jahre wurde die Wimperntusche immer weiter entwickelt und gehört mittlerweile zur absoluten Grundausstattung im Beautytäschchen. Ob schwarz, blau, braun, für super Volumen, für einen extremen Schwung oder mit verschiedenen Bürsten – heutzutage gibt es Mascaras in allen möglichen Varianten.

Und ja, auch schon zu Zeiten Kleopatras trug man eine dicke Schicht Kohlenstaub auf die Augen auf und im alten Griechenland schwärzte man sich ebenfalls die Wimpern schon mit Kork, aber in diesem Jahr feiern wir, dank Mabel und ihrer Schwärmerei, offiziell die Erfindung der Mascara vor 100 Jahren.

PS: Mein Lieblingsmascara ist immer noch der oben gezeigte „Lash Queen Mascara Fatal Blacks“ von Helena Rubinstein.

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