5 Tipps für ein perfektes Food-Bild

ASUS Zenfone Max Food-Bilder 01

“Food Porn” heißt das Phänomen, wenn perfekt inszenierte Bilder von köstlichem Essen auf den Social-Media-Kanälen geteilt werden. Bevor man zur Gabel greift, wird das Essen erst einmal mit der Smartphone-Kamera festgehalten und auf Facebook, Twitter, Food-Blog oder Instagram geteilt. Viele posten ihr Essen sogar mehrmals am Tag im Netz, was kein Wunder ist, denn die appetitlichen Food-Bilder gehören zu den meist geteilten Inhalten im Internet.

Vor ein paar Wochen besuchte ich ein Waffel-Event im ibis Hotel Hauptbahnhof Berlin, bei dem die Fotografin Maria Brinkop einigen Bloggern und mir ein paar Tipps für ein perfektes Food-Bild verraten hat. Weil gutes Essen seinen Stellenwert in der Gesellschaft hat und man auch gerne mitteilen möchte, wo es besonders köstlich ist, teilen wir unsere kulinarischen Vorlieben gerne mit unseren virtuellen “Freunden”. Und weil auch ich ab und zu auf Instagram (@GlamourSister) mein Essen mit euch teile, war ich über ein paar hilfreiche Vorschläge dankbar, wie man genussvolle Fotos zum Reinbeißen inszeniert. Hier daher ein paar Tipps, wie ihr eure Essenserlebnisse perfekt digital in Szene setzt:

Tipp 1: Welcher Winkel soll es sein?
Entscheidet euch, aus welchem Winkel ihr euer Essen fotografieren wollt. Schöne Food-Fotos werden parallel zum Essen oder von oben, also aus der Vogelperspektive, aufgenommen. Ich persönlich präferiere die Ansicht von oben, jedoch hat man hier keine Tiefe und Details kommen weniger zur Geltung. Bei einer parallelen Aufnahme vermittelt man den Betrachter das Gefühl, er säße direkt vor dem Teller und auch die Dekoration kann man besser in Szene setzen.

Tipp 2: Stimmen die Lichtverhältnisse?
Hübsch angerichtetes Essen verliert meistens schnell seinen Reiz, wenn das Food-Bild mit Blitzlicht fotografiert wurde (natürlich ist es schwer, wenn man in einem “dunklen” Restaurant sitzt). Tageslicht oder ein gut ausgeleuchteter Raum bieten die besten Voraussetzungen für gute Lichtverhältnisse. Wenn diese Möglichkeiten jedoch nicht gegeben sind, sollte man den Teller in die Nähe einer Lichtquelle rücken. Vermeidet jedoch den Einsatz von Blitz, da er schnell starke Schatten wirft und das Bild zu gelblich werden kann.

TK MAX Event am 02.06.2016 in Berlin. Photo by Sebastian Semmer, www.foto-semmer.de

Tipp 3: Welchen Fokus setzen?
Wenn das Essen ansprechend auf dem Teller präsentiert ist, sollte man den Fokus auf das Design oder die Dekoration des Essens legen und nicht auf den Teller. Für ein schönes Ergebnis spielt auch die Distanz eine große Rolle: Das Essen sollte nicht aus zu großer Ferne aufgenommen werden, aber auch nicht zu nah. Hier sind Zoom und Fokus enorm wichtig. Befinden sich auf einem Bild jedoch mehrere Teller, so sollte man nur einen in den Fokus nehmen.

Tipp 4: Wie soll der Hintergrund aussehen?
Bei einem guten Food-Bild sollte ganz klar die Aufmerksamkeit darauf liegen, was sich auf dem Teller befindet. Der Hintergrund sollte daher nicht allzu sehr von den Speisen ablenken und sollte zudem mit dem Essen harmonisieren. Wenn der Tisch schön dekoriert ist, sieht das Bild noch einmal viel ansprechender aus. Maria empfahl uns allen, Dekomaterialien zu sammeln. Besonders alte Fliesen, verschiedene Servietten bzw. Tischdecken oder hübsches Besteck könne Bildern noch einmal eine besondere Note verleihen. Eine Brezel auf einem Holzbrettchen mit einer karierten Serviette und ein dekoratives Stück Butter kann appetitlicher aussehen, als eine Brezel alleine auf einem weißen Teller. Auch sollten die Accessoires um den Teller nicht zu dekoriert aussehen – eher wie zufällig dahingelegt. Auch bei den Details gilt hier oft: weniger ist mehr.

Das perfekte Food-Bild 01

Tipp 5: Welche Kamera ist am besten geeignet?
Welche Kamera am besten für perfekte Food-Bilder geeignet ist, kann man natürlich nicht sagen. Eine gute Spiegelreflexkamera oder eine hochwertige Digitalkamera bietet Bilder in optimaler Qualität, die kaum Bildbearbeitung benötigen. Da man diese aber nicht immer dabei hat oder gar keine besitzt, kann man mittlerweile auch mit dem Smartphone wunderbare Food-Bilder aufnehmen. Mit speziellen Filtern für Ausleuchtung oder Farbton kann man die Qualität verändern. Dabei sollte man darauf achten, dass die Natürlichkeit des Essens erhalten bleibt.

ASUS Zenfone Max Food-Bilder 02

Mit diesen einfachen Tipps werden gewiss eure Food-Bilder demnächst zu wahren Kunstwerken. Ich verwende derzeit übrigens das ASUS Zenfone Max, welches gerade mein ständiger Begleiter ist und wirklich gute Bilder macht. Also denkt das nächste Mal daran, wenn euer Essen vor euch steht: Erst ein Foto machen – dann genießen.

Und wenn ihr noch mehr Tipps für ein perfektes Food-Bild auf Lager habt, freue ich mich sehr über euer Ergänzen unten im Kommentarfeld.

Übrigens ist bei Food-Bildern nicht nur der Hashtag #foodporn auf den Social-Media-Kanälen sehr beliebt, auch folgende Stichpunkte werden oft mit “food” verwendet: #instafood #foodstagram #foodgram #foodart #foodlove #foodphoto #foodoftheday #foodphotography #foodblogger #foodie #foodies #foodblog #foodpics #foodpic #foodlover #foodforfoodies #foodgasm #food und natürlich viele weitere mehr.

 

 

Food-Bilder: Sebastian Semmer (Tablett mit Gläsern), Maria Brinkop (Waffeln)

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